
Beyonce steckt in einem heißen juristischen Schlamassel. Die Chartstürmerin wird auf mehr als 20 Millionen Dollar verklagt, weil sie angeblich ihre Texte von „Formation“ gesampelt hat. Bey wird vorgeworfen, Messy Mya, einen 2010 ermordeten YouTube-Rapper, unrechtmäßig gesampelt zu haben. Auch Beyonces Ehemann Jay-Z und Sony Music werden in der Klage genannt.
Anthonys Familie sagt, dass Beyonce seine Stimme aus einem Video mit dem Titel 'A 27 Piece Huh' aus dem Jahr 2010 verwendet hat. Der Rapper wurde kurz nach der Veröffentlichung des Videos erschossen. Seine Familie behauptet auch, dass Bey auch Teile seines Liedes Booking the Hoes From New Wildings aufgehoben hat.

In Beyonces „Formation“ kann man Anthony Barre sagen hören: Oh, ja, Baby. Oh ja – oh ja, das gefällt mir. Darüber hinaus ist der Text „What Happening at the New Orleans / B*** I’m back“ auf vielfachen Wunsch auch zu Beginn von „Formation“ zu hören.
Darüber hinaus besagen Berichten, dass die Familie von Anthony Barre versucht hat, sich an Beyonces Team zu wenden, um die Angelegenheit zu besprechen. Beys Handler haben sich nie wieder bei ihnen gemeldet. Der Nachlass von Anthony Barre sieht nun Lizenzgebühren aus 'Formation' sowie Schadensersatz für die Verwendung der Worte des Rappers ohne Zustimmung.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Beyonce und Jay-Z in ein rechtliches Durcheinander geraten. Im Jahr 2015 gewann Jay Z seine Urheberrechtsklage wegen seines „Big Pimpin“-Samples. Osama Ahmed Fahmy verklagte Jay-Z, weil er angeblich ein jahrzehntealtes ägyptisches Lied gesampelt hatte, das von seinem Onkel Baligh Hamdi komponiert wurde. Fahmy verlor den Fall, nachdem ein Richter klargestellt hatte, dass er seine wirtschaftlichen Rechte an dem Song an EMI abgetreten hatte. Das Unternehmen kontrollierte die Lizenzierung für Baligh Hamdis Song außerhalb Ägyptens.
Als ob das nicht genug wäre, behauptete Filmemacher Matthew Fulks, dass Teile von Beyonces „Lemonade“ aus seinem Film „Palinoia“ entfernt wurden. Er reichte eine Klage gegen Beyonce, Sony, Columbia und Parkwood Entertainment ein. Ein Richter in dem Fall wies die Klage ab, nachdem Beyonces Anwälte argumentierten, dass die Erzählungen aus Beyonces „Lemonade“ und Matthew Fulks „Palinoia“ völlig unterschiedlich seien. Der Richter wies den Fall im September letzten Jahres ab.
Beyonce selbst hat sich zu der Klage von Anthony Barre nicht geäußert. Die Sängerin erwartet derzeit Zwillinge mit Jay-Z. Sie wird voraussichtlich diesen Monat bei den Grammys und im April bei Coachella auftreten. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit, indem Sie uns unten eine Zeile mit Ihren Kommentaren hinterlassen. Schauen Sie auch hier bei CDL vorbei, um die neuesten Nachrichten und Updates zu Beyonce zu erhalten.
Bildnachweise für Instagram und FameFlynet
Ein Video von Beyoncé (@beyonce) am 6. November 2016 um 18:50 Uhr PST











