Haupt Andere Brexit: Besorgnis über Plan für Weinimportpapiere...

Brexit: Besorgnis über Plan für Weinimportpapiere...

Brexit-Weinimportpapiere geben in Großbritannien Anlass zur Sorge.

Bildnachweis: Foto von Yoko Correia Nishimiya auf Unsplash

  • Brexit und Wein
  • Höhepunkte
  • Nachrichten nach Hause

Die Pläne nach dem Brexit, ab dem 1. Juli Papierimportzertifikate für EU-Weine einzuführen, sind laut einem Schreiben an Victoria Prentis MP, die britische Staatssekretärin für Landwirtschaft, Fischerei und Lebensmittel, „besorgniserregend“.

Das Erfordernis der Zertifikate zusätzlich zu der zusätzlichen Verwaltung, die bereits durch den Brexit verursacht wurde, 'wird den Wein für den Verbraucher teurer machen', heißt es in dem Schreiben vom 24. Februar.

Es war geteilt auf Twitter von Daniel Lambert , des gleichnamigen Weinimporteurs und Großhändlers.

Der Brief enthält Dutzende von Unterzeichnern wie Accolade Wines, Liv-ex und die Lieferantengruppe Bibendum mit einer Reihe von Einzelhändlern und Händlern, darunter Fine & Rare, Farr Vintners, Lea & Sandeman und The Wine Society.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Plan der britischen Regierung, ein „vereinfachtes Einfuhrzertifikat“ für EU-Weine einzuführen, wie im Brexit-Abkommen festgelegt.

'Dies würde dem Weinimport und -einzelhandel sowie der Gastfreundschaft großen Schaden zufügen, da über 60% aller verkauften Weine aus europäischen Ländern stammen', heißt es in dem Schreiben.

Im Zentrum der Ausgabe steht das sogenannte VI-1-Zertifikat, das nach EU-Recht für Weine erforderlich ist, die aus Drittländern in den Block kommen.

Es wurde zunächst befürchtet, dass der Brexit bedeuten würde, dass VI-1 für alle Weine erforderlich sind, die den Ärmelkanal in beide Richtungen überqueren - was der britischen Industrie laut Wine & Spirit Trade Association zusätzliche 70 Mio. GBP hätte kosten können.

Der Brexit-Deal sah jedoch eine Nachfrist vor, in der das Vereinigte Königreich ab dem 1. Juli vereinfachte Formulare einführen sollte.

Die Autoren des Briefes sagten, Wein sei ein Geschäft mit geringen Gewinnspannen, und jede zusätzliche Verwaltung erhöht die Kosten.

Sie sagten, der Brexit habe der britischen Regierung 'die Möglichkeit gegeben, die Anforderungen für VI-1 und das vereinfachte EU-Zertifikat vollständig zu streichen'.

Sie sagten, dieser Schritt könne 'unserer Branche helfen, in sehr herausfordernden Zeiten zu überleben'.


Weitere Artikel, die Ihnen gefallen könnten:

Wie wirkt sich der Brexit auf den Bordeaux-Wein aus?

Hat der Brexit die Regeln für zollfreien Wein geändert?

Interessante Artikel